Wir verwenden Cookies, um die Webseite für unsere Kunden so sicher und effektiv wie möglich zu gestalten. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Cookies verwenden und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können.

Akzeptieren
 

Aktuelles

50. Geburtstag des ersten Yanmar-Minibaggers

2018 feiert Yanmar den 50. Geburtstag seit Einführung des YNB300, des ersten selbstfahrenden Mini-Mobilbaggers mit einem Yanmar-Dieselmotor.

Der YNB300 wurde im japanischen Kontext der späten Sechziger konzipiert: noch war manuelles Arbeiten mit Spitzhacke und Schaufel die Norm im Tiefbau, aber infolge des Arbeitskräftemangels und der steigenden Arbeitskosten wuchs der Bedarf nach kürzen Bauzeiten. Zudem boomte damals die Urbanisierung in Japan und man benötigte kompakte Werkzeuge. Vor diesem Hintergrund sollte der YNB300 beiden Ansprüchen gerecht werden: Einsparung bei den Arbeitskosten und Zugang zu den begrenzten urbanen Flächen.

Seit 1968 ist Yanmar ein Vorreiter der Entwicklung von kompakter Ausrüstung mit dem Ziel der Verbesserung des Lebensstils der Menschen, wobei das Unternehmen mit seinem gesamten Produkt- und Servicebereich seinen Beitrag zur Verbesserung der Infrastrukturentwicklung leistet.

Heute verfolgt Yanmar noch immer diese Strategie der Innovation und Entwicklung auf Grundlage des außergewöhnlichen Know-hows bei der Entwicklung eines kompletten Sortiments kompakter Maschinen für unzählige Anwendungen: Mikro- und Mini-Raupenbagger, Mobilbagger, Radlader und Muldenkipper... 32 Modelle, die speziell für Konstruktion, Tiefbau und Landschaftsbau konzipiert wurden. Yanmar setzt vollständig auf die eigene Erfahrung und Expertise, um die optimale Lösung für die Bedürfnisse der Kunden zu finden. Qualität ist ein integraler Teil aller unserer Aktivitäten, so dass wir hochwertige Produkte und Services anbieten können; zudem ist die Einbettung von japanischen Qualitätsverfahren die Politik des gesamten Unternehmens.

YANMAR COMPACT EQUIPMENT 50 JAHRE MINIBAGGER-HÖHEPUNKTE

 

1968

Der YNB300-Diesel, ein selbstfahrender Mini-Mobilbagger, konnte auf den in Japan üblichen beengten Baustellen manövrieren, und er erfüllt den Bedarf nach beschleunigter Arbeitsausführung und sinkenden Arbeitskosten.

1972

Der YB600C hat einen Schwenkausleger, der nach links und rechts gleitet, wodurch Baggern direkt an Wänden möglich wurde. Mit diesem Modell wurde, dank der Entwicklung eines eingebauten und auf die Raupenbreite abgestimmten Motors, auch die Fahrleistung verbessert. Dank seiner revolutionären Leistung, die den problemlosen Aushub von Abwasserkanälen ermöglichte, war dieses Modell bald als der „Wandmagier“ bekannt. Bis dahin hatten solche Aushubarbeiten sich schwierig gestaltet und das Modell gelangte bei der Verlegung von Wasser-, Gas- und anderen Rohrleitungen zu großer Popularität bei den Arbeitern. Die Maschine war ein Vorreiter für die Massenproduktion von kompakten Baumaschinen.

1974

Der YB2000 war die erste Mini-Baumaschine mit einer Kabine und extrem geräuscharm. Die Kabine bot den Bedienern mehr Arbeitskomfort und war so entwickelt worden, dass die Motorgeräusche gedämpft wurden, wodurch das Arbeiten auf beengten Flächen, in der Nacht und in Wohngebieten möglich geworden war.

1975

Der YB1200 war die Grundlage des modernen Minibaggers. Er war mit einem vertikalen, wassergekühlten Dieselmotor in geräuscharmer Bauweise sowie mit Schwenkausleger, 360-Grad-Rotation und einem Schild für die Erdbewegung ausgestattet.

1980

Der YB400 war der weltweit erste Minibagger mit Gummiketten in der 1-Tonne-Klasse, mit einem Gewicht von lediglich 900 kg. Das bedeutet, dass der Minibagger mit montierten Gummiketten auf gepflasterten Straßen fahren konnte, ohne diese zu beschädigen und obendrein ohne starke Geräuschentwicklung.

        1993

Die „Nullheck-Minibagger der Reihe ViO“ beeindruckten mit einer Kombination aus dem Besten, das die Standard- und die Super-Swing-Modelle zu bieten hatten, während der Markt sich weiter entwickelte. Dieses Modell verbesserte die Arbeitseffizienz dank desselben einfachen Auslegers wie bei den Standardmodellen. Es war so konzipiert, dass das Fahrzeugheck während des Drehens nicht über die Breite der Karosserie herausreichte, wodurch das Verletzungsrisiko für die Arbeiter verringert wurde. Die Maschine entwickelte sich bald zum „Standard“ auf Baustellen und verdrängte die meisten der standardmäßigen Modelle, die bis dahin nahezu 70 % des Marktes für Minibagger dominiert hatten.

        1990er bis 2000er

Es wurden unzählige Modelle und Produkte eingeführt, deren Motoren den in Europa, den USA und Japan geltenden Abgasnormen entsprachen. Sie boten weiter verbesserte Geräuschreduktionen, und sie waren mit Sicherheitsmechanismen ausgestattet, die selbst bei einem Umkippen der Maschine Schutz boten. Yanmar hatte sich schon früh dem Klimaschutz verschrieben. Deshalb war der Großteil der Karosserien der Minibagger des Unternehmens anstelle von Kunststoff aus wiederverwendbarem Stahlblech gefertigt worden. Darüber hinaus war mit diesen ausgereiften Modellen selbst dann ein perfektes Schwenken des Hecks möglich, wenn die vorderen Ecken der Kabine während des Schwenkens im Maschinengehäuse verblieben. Zu den weiteren Funktionen gehörten auch der pneumatische Schnellwechsler für den vereinfachten Anbau und Abbau der Schaufeln/Löffel.